Regelfristen für Production Desk
Lösch- und Aufbewahrungsfristen
Stand: 2. September 2026
Grundsatz
Daten werden zweckbezogen gelöscht oder anonymisiert. Gesetzliche Aufbewahrungspflichten, die Sicherung und Durchsetzung von Ansprüchen sowie laufende Sicherheitsvorfälle können eine längere, gesperrte Aufbewahrung erfordern. Fristen beginnen grundsätzlich mit Wegfall des Zwecks beziehungsweise dem Schluss des maßgeblichen Kalenderjahres.
Konten, Profile und Arbeitsdaten
- Aktives Konto, Profil, Projekte, Dashboard-Layouts, Teamzuordnungen, Katalog- und Berechnungsdaten: bis zur eigenen Löschung oder Beendigung des Kontos.
- Nach bestätigter Kontolöschung: Löschung der operativen, nicht aufbewahrungspflichtigen Daten regelmäßig innerhalb von 30 Tagen.
- Einzelne Projekte, Berechnungen oder Katalogeinträge: bei Nutzerlöschung grundsätzlich unmittelbar aus dem operativen Bestand.
Einladungen, Versand und Support
- Nicht mehr aktive oder abgelaufene Team-Einladungen: 30 Tage nach Annahme, Widerruf oder Ablauf.
- Erfolgreiche Dokument-Versandprotokolle ohne Dokumentinhalt: 90 Tage; fehlgeschlagene Protokolle: 30 Tage.
- Support-, Feedback- und Datenschutzkorrespondenz: regelmäßig 12 Monate nach Abschluss; bei Rechtsansprüchen bis zum Ablauf der Verjährungsfrist.
- KI-Chatverläufe: keine serverseitige Speicherung durch Production Desk. Der Verlauf bleibt nur während der geöffneten Browser-Sitzung im Arbeitsspeicher. OpenAI kann API-Inhalte standardmäßig für Missbrauchsüberwachung bis zu 30 Tage verarbeiten; abweichende vertragliche Datenkontrollen gehen vor.
Sicherheits- und Technikdaten
- Kurzfristige Rate-Limit-Kennungen für das Widerrufsformular: 24 Stunden; es wird nur ein nicht rückrechenbarer Hash gespeichert.
- HMAC-Kennungen und Zähler für den KI-Assistenten: höchstens 48 Stunden; sie enthalten weder Chatinhalt noch rohe IP-Adresse und werden durch die tägliche Aufbewahrungsbereinigung gelöscht.
- Anwendungs- und Sicherheitsprotokolle: grundsätzlich bis zu 30 Tage, sofern kein konkreter Sicherheitsvorfall eine längere Sicherung erfordert.
- Turnstile-Prüftoken werden von Production Desk nicht dauerhaft gespeichert.
Verträge, Widerrufe und Abrechnung
- Widerrufserklärungen und vertragsbezogene Nachweise: regelmäßig bis zum Ablauf der zivilrechtlichen Regelverjährung, grundsätzlich drei Jahre ab Schluss des betreffenden Kalenderjahres.
- Buchungsbelege und Rechnungsdaten: acht Jahre nach § 147 AO.
- Handels- und Geschäftsbriefe: sechs Jahre; Unterlagen können bei abweichender steuerlicher Relevanz länger erforderlich sein.
Backups und Auftragsverarbeiter
Gelöschte Daten können vorübergehend in technisch getrennten, zugriffsbeschränkten Sicherungen verbleiben. Sie werden dort nicht produktiv genutzt und mit dem dokumentierten Sicherungszyklus des jeweiligen gebuchten Supabase- beziehungsweise Infrastruktur-Tarifs überschrieben. Die konkrete tarifabhängige Backupdauer wird im internen Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten dokumentiert und vor dem Verkaufsstart geprüft.
Löschung anfordern
Schreiben Sie von der im Konto hinterlegten Adresse an mail@dokka-event.de mit dem Betreff „Datenlöschung“. Wir prüfen die Identität und teilen mit, welche Daten gelöscht wurden oder aufgrund welcher Pflicht einzelne Angaben gesperrt aufbewahrt werden müssen.